Weak Signals im Radar

Resilienz statt Krise: Themenzentrum B auf dem Congress der Controller

Krisenfrüherkennung heißt heute: KI gezielt einsetzen, Risiken strukturiert bündeln und Kostenwirkungen – etwa durch CO₂‑Regulierung – vorausschauend steuern. Prof. Dr. Christoph Eisl, Mitglied im ICV‑Vorstand und Moderator des Themenzentrums B, bringt es auf den Punkt: „Im Themenzentrum zeigen wir praktische Werkzeuge, mit denen Controller Bandbreiten planen, Monte‑Carlo‑Simulationen nutzen, Chancen identifizieren und so die Resilienz ihres Unternehmens stärken.“

Den Auftakt macht FH‑Prof. Dr. Heimo Losbichler, der zeigt, wie moderne Frühaufklärung im Zeitalter der KI funktioniert. Im Fokus stehen Methoden der strategischen und operativen Frühaufklärung, der Umgang mit Weak Signals sowie die Grenzen und Möglichkeiten von KI im Controllingsystem.

Anschließend widmen sich Prof. Dr. Werner Gleißner und Matthias von Daacke der Risikoaggregation und Bandbreitenplanung. Anhand eines Praxisbeispiels aus der BLANCO Gruppe demonstrieren sie, wie ereignisorientierte Risiken identifiziert, mit Monte‑Carlo‑Simulationen bewertet und in belastbare Planungsbandbreiten übersetzt werden können – ein zentraler Baustein moderner Krisenprävention.

Zum Abschluss zeigt Carsten Thürnau, wie Unternehmen die durch das BEHG entstehenden CO₂‑Kosten und Compliance‑Effekte aktiv steuern können. Er diskutiert Stellhebel für Management und Controlling – von Kalkulation und Szenarien über die Weitergabe von Kosten bis hin zur Effizienzsteigerung – und macht deutlich, welche Chancen sich aus einer vorausschauenden Steuerung ergeben.

Das Themenzentrum B ist damit ein Herzstück des 50. Congress der Controller am 27./28. April in München: Hier erhalten Controller konkrete Ansätze, wie sie Unsicherheit messbar machen, Krisen frühzeitig erkennen und ihr Unternehmen robuster und zukunftsfähig aufstellen können.

Hier geht zur Anmeldung: https://icv-controlling.com/events/congress-der-controller/